Über Google 3. wichtigsten Ranking-Faktor mit künstlicher Intelligenz
Der bekannte US-amerikanische Regisseur Steven Spielberg verfilmte im Jahre 2001 den Roman „A. I. Artificial Intelligence“ von Brian W. Aldiss. Darin wurde die Frage thematisiert, inwieweit künstliche Intelligenz die vermeintlich „natürliche Intelligenz“ des Menschen nach zu empfinden vermag. Was wäre, wenn ein Roboterkind erschaffen würde, darauf programmiert, seine Mutter zu lieben? Wäre dann auch die Mutter darauf programmiert ihr Kind zu lieben? Vermutlich nicht, so die Philosophie des Films. (mehr …)
Als Reconsideration Request wird eine manuelle Prüfung einer Website bezeichnet, die von einer manuellen Maßnahme betroffen ist. Ein Reconsideration Request hat keinen Einfluss auf eine algorithmische Penalty. Manuelle Penalties können über die Google Webmastertools abgefragt werden. (mehr …)
Die Ranking-Analyse ermittelt, in welcher Häufigkeit relevante Keywords und Keywordkombinationen in den Suchergebnissen einer Suchmaschine angezeigt werden. Dabei werden sowohl die Rankings der zu optimierenden Website, wie auch jene der Mitbewerberseiten analysiert. (mehr …)
Der Begriff „Reputation“ wird im Kontext der Suchmaschinenoptimierung in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen gebraucht. Einerseits steht der Begriff als Synonym für „Trust“ für Websites, die in einem Themengebiet als Referenz und damit verbunden einer herausragenden Suchmaschinenplatzierung verfügen. Die Sichtbarkeitskurve dieser Websites zeigt durchgehend stabile Werte, die Websites verfügen über hohe Besucherzahlen und sind als linkgebende Kräfte sehr begehrt.
Im Kontext des „Reputation Managements“ spricht man von Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die dazu geeignet sind, positive Inhalte über ein Unternehmen auf den vordersten Rängen der Suchergebnisse zu platzieren. Diese Praxis fand unter Anderem während der Bankenkrise großen Einsatz als es galt, negative Meldungen über Finanzdienstleister durch neue positive Nachrichten zu ersetzen und diese mittels SEO in den Suchergebnissen zu stärken. Mittels Reputation Management gelingt es, die positiven Nachrichten so zu platzieren, dass sie auf den vorderen Suchergebnisseiten ein insgesamt positives Image schaffen, während die negativen Nachrichten auf die hinteren Ränge verschoben werden.
Der Begriff Rich Snippets definiert zusätzliche einfache Inhaltsauszüge von Websites, die in den Suchergebnissen einer Suchmaschine angezeigt werden können. Diese Inhalte können über das unterstützte Markup-Format von der Website selbst beeinflusst werden. Rich Snippets werden unter Anderem von den Suchmaschinen Google und Yahoo / Bing unterstützt. (mehr …)
Die robots.txt Datei definiert Verzeichnisse und Dokumente einer Domain, die von der Suchmaschine nicht indexiert werden sollen. Standardmäßig werden alle Dokumente indexiert. Auf diese Weise können etwa doppelte Inhalte zur Indexierung ausgeschlossen werden. Die Indexierung doppelter Inhalte kann mit sich bringen, dass zur Indexierung erwünschte Inhalte deindexiert oder in den Suchergebnissen ausgeblendet werden, was zu einer Benachteiligung der Website führen kann.
In der Datei robots.txt können Inhalte für einzelne Suchmaschinen oder für alle Suchmaschinen gesperrt werden. Ein Ausschluss über die robots.txt Datei bedeutet nicht, dass die Inhalte nicht mehr von der Suchmaschine ausgelesen werden und ist auch keine Garantie, dass die Inhalte am Ende nicht doch aufgeführt werden. Die Suchmaschine Google etwa neigt dazu ausgeschlossene Unterseiten beim Aufruf über das site:-Kommando aufzuführen, mit dem Hinweis, dass Google nicht berechtigt ist, die einzelnen Inhalte aufzuführen. Der suchmaschineninterne Umgang mit der robots.txt Datei bleibt damit der Entscheidung der jeweiligen Suchmaschine selbst vorbehalten.
Das semantisches Web (Semantic Web) wird als Konzept der Fortentwicklung des World Wide Web verstanden. Das „Internet der Dinge“ setzt voraus, dass Maschinen die vom Menschen erstellten Inhalte verarbeiten und verstehen lernen. (mehr …)
Als Sichtbarkeit einer Website wird die Anzahl der Rankings von Suchbegriffen und deren Popularität definiert, die in einer Suchmaschine unter den ersten 10 Ergebnisseiten erzielt werden.
Die Sichtbarkeitsprüfung basiert auf einer Datenbank häufig nachgefragter Suchbegriffe oder Suchbegriff-Kombinationen. Neben der Nachfrage der Suchbegriffe kann auch der Preis für Werbeverkäufe zum jeweiligen Suchbegriff und die Mitbewerberdichte in die Gewichtung eines Suchbegriffes einbezogen werden. Je höher die Position im Ranking, desto höher ist der Indexwert für den einzelnen Suchbegriff, da sich die Klickwahrscheinlichkeit erhöht.
Die drei im deutschsprachigen Raum führenden Anbieter für Sichtbarkeitsmessungen Sistrix, Xovi und Searchmetrics erzielen in ihren Sichtbarkeitsergebnissen unterschiedliche Ergebnisse, da ihr Index verschieden berechnet wird. So wird bei Sistrix die Sichtbarkeit aus einem statischen Pool von 250.000 Keywords berechnet. Wie genau die jeweilige Sichtbarkeit bei den Anbietern berechnet wird, ist nicht öffentlich bekannt.
Interessant ist dabei der zeitliche Verlauf, der in einem Index abgebildet wird. Wie bei anderen Charts können hier technische Analysen herangezogen, Trends und Veränderungen erkannt werden, die weit mehr als das einzelne Keyword Tracking aussagen.
Von der Sichtbarkeit einer Website lassen sich keine verbindlichen Ableitungen zur Besucherzahl oder möglichen Umsätzen einer Website herstellen. Eine Website, die bei einer Vielzahl an Suchanfragen etwa auf der fünften Ergebnisseite einer Suchmaschine zu finden ist, kann eine Sichtbarkeit bescheinigt werden, ohne dass diese Ergebnisse zu einer Erhöhung des Besucherstroms führen. Die Sichtbarkeit trifft auch keine Aussagen darüber, ob die positiv platzierten Keywords auch eine Relevanz für die Zielgruppe der Website haben.
Sichtbarkeit bei Google
Google Webmastertools: Sichtbarkeit der Suchanfragen
Google selbst bietet über Webmaster-Tools ein Suchanfragendiagramm für die Sichtbarkeit der eigenen Website an, die man für einen Account verifizieren muss. Es werden genau die Sichtbarkeit, die Veränderung zur jüngeren Vergangenheit und die wichtigsten Stichwörter, aus dem der relative Index berechnet wird, angezeigt.
Dieses Prinzip galt schon im Marketing, bevor es die Suchmaschinenoptimierung gab. Doch auch im Kontext des digitalen Marketings spielt dieses Konzept eine wichtige Rolle. Die sozialen Netzwerke werden heute auch für die Suchmaschinenoptimierung als wichtig erachtet. (mehr …)
Suchmaschinen setzen zunehmend auf die themenbasierte Zuordnung von Websites. Das bedeutet, dass die Inhalte einem bestimmten Themenkreis zugeordnet werden können. Dieser Themenkreis ergibt sich dabei nicht nur aus den explizit auf der Website platzierten Begriffen, sondern auch aus der semantischen Nähe.
Die Suchmaschine Google bestimmt etwa die themennähe der von ihr beworbenen Adwords-Anzeigen nach diesen Prinzipien. Für die Relevanz von Linksetzungen werden ähnliche Techniken vermutet.
So ist es für eine Suchmaschine möglich, Links von themennahen Websites positiv zu bewerten und für die Zielgruppe einer Website irrelevante Linksetzungen zu filtern. Eine homogene Ausrichtung auf einen Themenkreis kann positive Ranking-Faktoren mit sich führen. Es ist zu beobachten, dass Websites mit einer allgemeinen thematischen Ausrichtung aufgrund ihres breit angelegten inhaltlichen Spektrums in den Suchmaschinenergebnissen benachteiligt sind.
Nach aktuellen Aussagen von Seiten der Suchmaschine Google können themenfremde und irrelevante Linksetzungen auch negative Folgen sowohl für die linksetzende, wie auch für die linkempfangende Website haben.
Der Begriff „Trust“ stellt in Verbindung mit der Suchmaschinenoptimierung die Gewichtung des Vertrauens der Suchmaschine in eine Website dar. „Trust“ ist nicht zu verwechseln mit dem Pagerank oder einer Sichtbarkeitsmessung. (mehr …)
Als Unique Content werden Textinhalte bezeichnet, die nur einmalig im Web veröffentlicht worden sind. Suchmaschinen neigen dazu, doppelte Inhalte in den Suchergebnissen auszublenden und negativ zu beurteilen. (mehr …)